Hier finden Sie die Ergebnisse der Bürgertreffen zum Thema Alter Elbpark.
Der Park soll als Anwohnerpark mit Kulturdenkmal gestaltet werden. Ein ruhiger, schattiger Rückzugsort. Die Geschichtskomponente muss mit eingebracht werden (200. Geburtstag Bismarcks am 1. April 2015).
Der Vorschlag, ein Bereich des Parks sollte neuer Standort für den „Fesselballon“ werden (ehemals Deichtorhallen) wurde einhellig abgelehnt.
Eine Sockelnutzung des Denkmals wäre wünschenswert. Falls dies nicht möglich ist, sollte eine Alternativlösung gefunden werden.
Die Einbindung des Museums für Hamburgische Geschichte wäre wünschenswert (Gastronomie/Ausstellung)
Die Gastronomie sollte durch ein Start-Up Unternehmen mit ökologischer Ausrichtung realisiert werden. Keine Lautsprecherbeschallung, Schließung 22.00 Uhr (Nachtruhe), Ausgabe von Kaffee und Kuchen, kalten Getränken.
In Richtung Museum soll ein neuer Eingang gestaltet werden (evtl. mit Übergang zum Museum)
Der Park sollte ein einheitliches Wegesystem erhalten, um auch die ausserhalb des Zentrums liegenden Parkteile optisch mit einzubinden. Das Wegesystem sollte versiegelungsfrei gestaltet werden. Die maroden Treppen sollen saniert werden. Hierbei ist auch auf einen barrierefreien Zugang zu achten!
Die Eingangsbereiche sollen offen gestaltet werden.
Der gesamte Park soll Wegbeschreibungen und eine Beleuchtung erhalten, die „angstfreie Räume“ gewährleistet (evtl. Einrichtung von Notrufsäulen).
Einer der wichtigsten Punkte war die Einrichtung sogenannter „Sichtachsen“. Alle angedachten neuen Sichtachsen sollen nur dann entstehen, wenn sich aus der notwendigen und gesunden Ausholzung des Altbestandes  hierzu ohnehin eine Möglichkeit zur Sichtachsen-Erstellung ergeben würde.
Es soll keine Sichtachse bzw. Anbindung an die Reeperbahn geben.
Es soll verhindert werden, dass der alte Baumbestand unnötiger Sichtachsen zum Opfer fällt. Gegen eine moderate Auslichtung gibt es keine Einsprüche. Die einzige sinnvolle Sichtachse ist die zur Elbseite, und ggfls. zur Seewartenstraße/Jugendherberge. Eine Sichtachse zur Michaeliskirche ist vorhanden. Die eventuell geplante Sichtachse zur Reeperbahn wird als absolut überflüssig angesehen.
Wünschenswert wäre eine Verbindung zu den Wallanlagen.
Der Bolzplatz soll erhalten bleiben. Hier ist eine Zusammenarbeit mit den Schulen wünschenswert (Beratung in Hinsicht der Gestaltung und des Belages für den Boden des Platzes). Der jetzt direkt daneben befindliche „Werkhof“ sollte von den Jugendlichen gestaltet werden – Ruhezone „Lümmelecke“.
Der Parkplatz soll für das Anwohnerparken erhalten bleiben. (Kostenfaktor Garagenplatz/Anwohner-Parkgebühr)
Das Plantanen-Rondell soll als Ruhezone verschönert werden.
Der Eingangsbereich der Jugendherberge und der Übergang über die Seewartenstraße soll neu gestaltet werden und optisch an die Parklandschaft angepasst werden, so dass die Wege rund um die Jugendherberge wieder als Teil des Alten Elbpark von Besuchern wahrgenommen werden.
Die „Aussichtsplattform“ soll erneuert werden. Hier gibt es ein statisches Problem, welches durch den HVV (Sanierung des Bahnhofes ab 2019) beseitigt werden soll. Hieraus ergibt sich aber auch, dass die Gestaltung des Platzes erst nach der Sanierung durchgeführt werden kann.
Die Kersten-Miles-Brücke über die Helgoländer Alle ist nach dem Brand wieder hergestellt. Hier wäre es wünschenswert, sich im Zuge der Parksanierung zu überlegen, ob die vier alten Brückenhäuschen wieder aufgebaut werden sollten.
Im Bereich Helgoländer Allee gibt es ca. 50 Parkplätze für Reisebusse. Es sollte im westlichen Bereich des Alten Elbpark, dort wo jetzt ein Weg vom Zirkusweg zur Helgoländer Allee herunterführt eine Toilettenanlage errichtet werden, um das massive „Wildpinkler-Problem“ zu lösen. Im Augenblick erleichtern sich die Busfahrgäste im Gebüsch am Hang. An dieser Stelle sollte auch eine sichere Straßenquerung für Fußgänger angelegt werden (Bedarfsampel).
Der Park soll entlang der Helgoländer Allee auf der östlichen Seite durch Begrünung (Hecken etc.) eingefasst und beruhigt werden.
Neben dem Bolzplatz soll der Spielplatz am Zirkusweg grundsaniert werden. Auch die beiden Rodelbahnen sollten wieder eingerichtet werden. Hier ist natürlich auch auf Sicherheit in der Art der Begrünung zu achten.